Gesunder Snack: Edamame

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Hi zusammen!

Kennst Du Edamame? Edamame sind unreif geerntete Sojabohnen. Eine Spezialität aus Japan, die Du hier vor allem in Sushi-Restaurants bekommst! Mir schmecken diese grasgrünen Bohnen so gut, dass ich sie auch unbedingt Zuhause essen wollte! Nachdem ich Edamame im letzten Dänemark-Urlaub tiefgefroren in verschiedenen Supermärkten gefunden und fast täglich genossen habe, habe ich mich in Hamburg auf die Suche begeben. Das Ergebnis? Momentan gibt es sie tatsächlich nur in Asia-Shops zu kaufen! Aber immerhin!

Meine Familie liebt Edamame genau so wie ich! Die Begeisterung, wenn ich die Edamame als Snack oder Vorspeise auf den Tisch bringe, ist ungebrochen groß!

Edamame sind ein echtes Superfood! Sie enthalten jede Menge Eiweiß und sind deshalb gerade für Vegetarier und Veganer ein super Nahrungsmittel! Außerdem enthalten Edamame sättigende Ballaststoffe, Vitamin C, E, K und A sowie verschiedene B-Vitamine, Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Edamame eignen sich also perfekt als gesunder Snack für zwischendurch (in Japan werden sie traditionell zu Bier gereicht!) und können locker mit den doch eher ungesunden Snacks wie Chips und Co. konkurrieren – haben aber nur wenig Kalorien (122 auf 100 Gramm)! Dafür sättigen sie langfristig!

Der Spaßfaktor beim Essen von Edamame ist groß, weil die daumendicken Bohnen am besten mit den Fingern aus der Schale gedrückt und gegessen werden. Also ruhig mal mit Kindern ausprobieren, auch wenn sie Bohnen jeglicher Art sonst nicht mögen!

Außerdem sind Edamame kinderleicht in der Zubereitung!

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Edamame

Veganes Superfood

Zutaten:

  • tiefgefrorene Edamame so viel Du willst
  • Meersalz

Zubereitung:

  • Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Die tiefgefrorenen Edamame in das sprudelnde Wasser geben und 5 Minuten kochen.
  • In einem Sieb abgießen. In eine Schüssel geben und mit Meersalz bestreuen. Mit den Händen vermengen, so dass sich das Salz gut verteilt.
  • Sofort servieren! Warm schmecken sie einfach am Besten!

Zum Essen die daumendicken Bohnen einfach mit den Fingern aus der Schale drücken. Die Schale ist nicht zum Verzehr geeignet!

Geschmack:

süßlich, nussig, einfach lecker! Probiert es aus!

Herzliche Grüße, Christina

#3 Rom // Pizza bianca to go

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Salve!

Wenn man in Rom ist, kommt man an einem Besuch des Forum Romanums nicht vorbei, wie ich finde. Einmal im Leben sollte man dieses großartige Feld der Antike besuchen und sich hineinversetzen in die alten Zeiten des römischen Imperiums, sich berauschen an der Pracht dieser antiker Bauten und Ruinen, an der Geschichte Roms! Ich war tatsächlich schon mehrmals auf dem Forum Romanum, habe es dieses Mal aber besonders genossen. Ich konnte mich der Faszination dieser antiken Stätte einfach nicht entziehen!

Der Besuch des Forum Romanums nimmt schon ein Paar Stunden in Anspruch. Deshalb sollte man sich unbedingt etwas zum Essen und zum Trinken mitnehmen, da es auf dem Gelände selbst nichts zu kaufen gibt!

In Rom kann man in jedem „Forno“ (einer Art Bäckerei) die berühmte römische Pizza bianca kaufen, die man wunderbar pur, aber auch belegt unterwegs essen kann. Die in meinen Augen beste Pizza bianca gibt es im Forno Campo de’Fiori zu kaufen! Eine Pizza bianca sollte dünn und knusprig sein. Sie wird in langen Fladen gebacken und beim Kauf sagt oder zeigt man einfach, wie viel man haben möchte – das wird dann abgeschnitten und gewogen. Bezahlen tut man an der Kasse am Eingang. Entweder genießt man die Pizza bianca dann noch warm an Ort und Stelle oder nimmt sie als Proviant mit.

Und wer jetzt nicht gerade in Rom ist, der kann es ja mal mit meinem Rezept einer Pizza bianca versuchen! Ich habe diese als eine Art Sandwich, also als Pizza to go, belegt. Zusammen mit den gebrannten Mandeln ist es eine vollwertige Mahlzeit, die sowohl Zuhause als auch als Pausenbrot bei der Arbeit oder in der Schule köstlich schmeckt!

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Pizza bianca to go

Zutaten für die Pizza bianca (für etwa sechs „Sandwiches“):

  • 500g Mehl (ich benutze immer Dinkelvollkornmehl)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 340ml lauwarmes Wasser
  • 1 gehäuften TL Salz (ich nehme Steinsalz)
  • etwas natives Olivenöl
  • etwas grobes Meersalz zum Bestreuen

Zutaten für den Belag für eine Pizza to go:

  • 1/2 aromatische Fleischtomate
  • 1 Avocado
  • 1 Mozzarella (für die vegane Variante lass den Mozzarella einfach weg!)
  • ein paar Blätter Ruchetta (so heißt Rucola in Rom!)
  • 2-3 TL natives Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Zutaten für die gesalzenen Mandeln:

  • 1 Hand voll Mandeln
  • 3 EL Wasser
  • 1/4 TL Steinsalz

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Zubereitung der Pizza bianca:

  • Löse den Hefewürfel in einer Rührschüssel in dem lauwarmen (es darf nicht zu heiß sein, sonst tötet es die Hefebakterien und der Teig kann nicht aufgehen!) Wasser vollständig auf.
  • Gebe das Mehl, das Salz und einen Schuss Olivenöl dazu. Dann alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig rühren. Gegebenenfalls noch etwas mehr Mehl dazu tun. Der Teig sollte nicht mehr kleben! Dann die Schüssel mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat. Keine Angst vor Hefeteig!!!! Das Rezept ist super einfach und funktioniert immer!!!
  • Den Ofen auf 250 Grad Umluft vorheizen.
  • Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils mit etwas Mehl auf Backpapier ausrollen. Dabei immer wieder falten, das heißt: ausrollen, zusammenklappen, ausrollen, zusammenklappen… So etwa vier, fünf Mal! Der fertige Fladen sollte etwa 1-2cm dick sein.
  • Mit einer Gabel ein paar Mal in die Oberfläche picken.
  • Mit Olivenöl bestreichen und mit etwas Meersalz bestreuen.
  • Dann ab in den Ofen und ca. 15-20 Minuten backen. Die Pizza bianca ist fertig, wenn sie an der Oberfläche goldbraun ist! In Stücke schneiden und heiß servieren, zum Beispiel zu einem Salat oder für den nächsten Tag aufbewahren, um daraus eine Pizza bianca to go zu machen!

Die Pizza bianca belegen:

  • Ein Stück Pizza bianca aufschneiden und die Unterseite mit nativem Olivenöl beträufeln.
  • Die Tomate waschen, in Scheiben schneiden und auf die Unterseite der Pizza bianca legen.
  • Die Avocado schälen und in Scheiben schneiden. Auf die Tomaten legen.
  • Alles pfeffern und salzen.
  • Die Ruchetta-Blätter waschen und on top legen. Mit der oberen Hälfte der Pizza bianca bedecken.

Zubereitung der gesalzenen Mandeln:

  • Die Mandeln in einer beschichtete Pfanne ohne Fett anrösten.
  • In der Zwischenzeit das Salz in dem Wasser auflösen.
  • Dieses Gemisch über die gerösteten Mandeln geben. Das zischt ganz herrlich! Wenn das Wasser verdampft ist, die Mandeln in eine Schale tun und am besten sofort servieren! Warm schmecken sie einfach am Besten!
  • Die gesalzenen Mandeln eigenen sich auch hervorragend als gesunder Snack zwischendurch.

Buon appetito!

Bezugsquelle:
Holzbrett: Tiger

 

 

 

#2 Rom // Summerfeeling

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Ciao!

Frisches Obst und Gemüse kauft man in Rom am besten auf einem der vielen Märkte. Im Supermarkt ist die Auswahl an Frischem viel kleiner und die Qualität schlechter. Also, wenn Ihr in Rom seid, haltet Ausschau nach einem der Märkte, die sich in fast jedem Stadtteil finden!

Der wohl berühmteste Markt findet täglich (außer sonntags) auf dem Campo de’Fiori statt. Er ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn er in den letzten Jahren ganz schön touristisch geworden ist. Campo de’Fiori heißt wörtlich übersetzt „Blumenfeld“. Auch heute noch werden auf der einen Seite des Marktes ausschließlich Blumen verkauft, während sich auf der anderen Seite die Stände mit Gemüse, Obst, Käse, Fleisch, Haushaltswaren, Gewürzen und so weiter tummeln. Rund um den Markt gibt es viele Bars und Restaurants, so dass man sich auch gut bei einem Caffé oder einem Aperitif das bunte Markttreiben anschauen kann!

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Als ich im Frühjahr in Rom war, wurde es dort tagsüber schon ganz schön heiß! Was ich persönlich nach unserem langen, grauen Winter hier sehr genossen habe! Leider war noch nicht die Zeit für Wassermelonen… Dafür gibt es sie aber jetzt! Auch bei uns! Und ich finde, Wassermelone ist die beste Erfrischung an heißen Tagen! Findet Ihr nicht auch??? Noch frischer und aromatischer wird sie durch mein Rezept und ich nenne es mal nicht Melonensalat, obwohl es sich natürlich eigentlich, genau genommen, wieder um einen Salat handelt…

Wassermelone mit Minze und Pinienkernen

Du brauchst dafür:

  • Wassermelone so viel Du willst
  • frische Blätter Pfefferminze
  • Pinienkerne

Zubereitung:

  • Die Schale von der Wassermelone entfernen und sie in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Diese in Schalen füllen.
  • Die Minze waschen, klein schneiden und über die Melone streuen.
  • Die Pinienkerne kannst Du in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten, musst Du aber nicht – es schmeckt auch so sehr gut!

Das war es schon! Fertig ist der römisch inspirierte „Melonensalat“! Er ist ein toller Nachtisch oder ein Snack für Zwischendurch. Durch die Minze bekommt er ein besonders frisches Aroma. Und die Pinienkerne verleihen ihm Biss! Es schmeckt wirklich anders, als einfach nur Wassermelone! Probiert es aus!

Ciao, Christina

#1 Rom // magischer Ort

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Es gibt sie, diese magischen Orte, die einen sofort in den Bann ziehen und nie wieder loslassen. Für mich ist einer dieser magischen Orte Rom.

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Rom hat von der ersten Minute an eine besondere Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Damals war ich achtzehn und beschloss umgehend, dass ich in Rom leben möchte. Was ich auch in die Tat umsetzte. Nach dem Abi zog ich für ein Jahr nach Rom!

Ich lernte die Sprache und genoss die italienische Lebensart, das dolce far niente.

Ich tauchte ein in eine andere Welt mit anderen Werten und Maßstäben.

Ich war überrascht über die Vielfältigkeit der mediterranen Küche und lernte zu kochen.

Ich genoss jede Minute so intensiv, wie niemals zuvor.

Ich lernte Auto zu fahren wie eine Italienerin!

Ich begann, meine Sätze mit Gesten zu unterstreichen.

Ich war einfach glücklich.

Nichts hat mich mehr geprägt, als diese Zeit in der schönsten Stadt der Welt!

Und wenn ich an Rom denke, bin ich immer noch erfüllt von Glück und Freude, Lachen und Leben.

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Im Frühjahr war ich mal wieder in Rom! Diesmal mit meiner Familie, was natürlich ein ganz andere Konstellation ist, als in den Jahren, in denen ich die Stadt allein eroberte! Aber es war genauso schön! In Rom verändert sich zum Glück nicht viel. Es gibt noch die selben Geschäfte, die selben Bars, die selben Restaurants mit den selben Inhabern und Kellnern… Das war wirklich interessant!

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Die Reise nach Rom hat mich inspiriert, wieder öfter italienisch zu kochen und neue und altbekannte Rezepte auszuprobieren und in gesündere Varianten zu verwandeln. In der nächsten Zeit werdet Ihr hier auf dem Blog also einige „römische“ Rezepte entdecken! Vielleicht entführen Euch die Düfte und Aromen auch ein kleines bisschen in den Süden…

Habt Ihr auch einen magischen Ort? Und was verbindet Ihr mit ihm? Schreibt mir das gerne in die Kommentare, ich freue mich darauf!

A presto, Christina

Fruchtiges Holunderblütengelee

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Hallo Ihr Lieben!

Die Holunderbüsche blühen! Und duften! Schwer, süßlich, köstlich! Schon ein paar Rispen reichen, den Duft geschmacklich einzufangen! Wie? Ganz einfach: ich koche Holunderblütengelee!

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Fruchtiges Holunderblütengelee

Zutaten

  • 6-8 Rispen Holunder frisch vom Busch (wenn Ihr keinen Holunderbusch im Garten habt, dann achtet darauf, dass Ihr die Blüten nicht direkt an einer Hauptstraße pflückt, wo sie mit Abgasen verschmutzt sind)
  • 700ml Wasser oder Sekt (das intensiviert den Geschmack der Blüten! Der Alkohol verfliegt beim Kochen!)
  • Saft einer Bio-Zitrone
  • 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  • Das Wasser oder den Sekt in eine Glas- oder Porzellanschale füllen. Die Holunderblüten nicht waschen, denn sonst verlieren sie ihren aromatischen Blütenstaub und kopfüber (also mit den vielen kleinen Blüten, so dass die Stängel nach oben zeigen) in das Wasser geben. Die Schale abdecken und ein paar Stunden ziehen lassen.
  • Die Blüten aus dem Wasser nehmen und gut ausdrücken. Es lösen sich immer ein paar Miniblüten, die dürfen ruhig im Wasser/Sekt schwimmen und werden dann mitgekocht – das sieht später im Gelee ganz süß aus!
  • Vier Marmeladengläser mit Deckeln heiß auswaschen und kopfüber auf ein sauberes Geschirrhandtuch bereit stellen.
  • Das Holunderwasser in einen großen Topf füllen, den Zitronensaft und den Gelierzucker dazugeben. Unter ständigem Rühren alles zum Kochen bringen und 4 Minuten köcheln lassen. Dabei fleißig weiterrühren, sonst brennt es an!
  • Sofort in die sauberen Marmeladengläser füllen und fest verschließen.
  • Die Gläser etwa zehn Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Das Gelee hält sich in unverschlossenen Gläsern etwa ein Jahr. Und beim Öffnen eines Glases riecht Ihr den Sommer!

Wir essen das fruchtige Holunderblütengelee am liebsten mit etwas Butter auf frischen Brötchen! Auch die Kombination Brot/Erdnussmus/Holunderblütengelee ist köstlich und vegan! Es schmeckt auch köstlich auf einem Stück Käse! Oder in purem Joghurt. Als vegane Variante in Soja-Joghurt!

Euch einen schönen, sonnigen Tag!

Christina

Green-Explosion-Salad mit gebratenem grünen Spargel

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Hallo Ihr Lieben!

Es wird Zeit, dass ich mich wieder einmal dem Blog widme! Er ist in den letzten Wochen doch etwas kurz gekommen… Hier bin ich also wieder!!!!! Und zwar mit einem köstlichen Salat-Rezept (Ihr erinnert Euch, dass ich soooooo gerne Salate esse?!?!), das ganz hervorragend in diese frühsommerlichen Tage passt! Denn es ist endlich ja endlich warm geworden! Warm genug für luftige Sommerkleider und leichtes Essen!

Man sieht mich eigentlich die meiste Zeit des Tages in der Küche stehen! Manchmal koche ich mir dort nur einen Tee, aber meistens bin ich am Zubereiten von Köstlichkeiten! Warum ich tatsächlich so gerne in der Küche stehe und koche? (Salat zubereiten fällt für mich übrigens auch in die Kategorie Kochen!) Kochen ist für mich Kontemplation und Meditation. Wenn ich in meiner Küche werkele, dann bin ich ganz bei mir und entspanne mich zutiefst. Es ist also eine Form von Yoga, die ich da täglich praktiziere! Kostbare Zeit, meine Kreativität auszuleben (denn auch das ist Kochen!) und meine Liebsten zu verwöhnen. Essen ist eben mehr als Nahrungsaufnahme. Essen ist ein Lebensgefühl, Genuss, Leidenschaft, Liebe. Und Kochen ist das für mich auch! Das Essen wird bei uns immer zelebriert – wir decken den Tisch mit schönem Geschirr und Servietten, Kerzen und frischen Blumen. Denn das Auge isst mit! Und Essen hat auch sehr viel mit Geselligkeit und Kommunikation zu tun. Deshalb versuchen wir als Familie mindestens ein Mal am Tag alle zu einem Mahl zusammen zu kommen. Das heisst, wir essen in der Regel abends gemeinsam. Und erzählen von den Erlebnissen des Tages, diskutieren und lachen zusammen.

Wie plant man ein Essen? Das ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich! Ich gehöre zu der spontanen Kategorie. Meistens weiß ich nämlich am Nachmittag noch nicht, was ich abends kochen will. Ich bin keine große Planerin. Ich kaufe auch nicht nach Einkaufslisten ein, sondern packe in meinen Korb, was mich gerade anspricht. Was ich dann daraus zubereite, ergibt sich spontan. Ich koche nach Lust und Laune! „Mama, was gibt es heute Abend?“, fragen mich meine Töchter regelmäßig und meine Antwort lautet in der Regel: „Ich weiß es noch nicht! Das entscheide ich spontan!“

Wie komme ich also zu meinen fertigen Gerichten? Manchmal schaue ich einfach auf Blogs oder in meine Kochbücher, um mich inspirieren zu lassen, dann wandele ich die Rezepte aber meistens ab. Und manchmal sind es die vorhandenen Zutaten, die mich zu einem bestimmten Essen inspirieren. Heute war es tatsächlich so, dass ich im Garten die ersten größeren Blätter Kapuzinerkresse in meinem Hochbeet gesehen habe und Lust hatte, damit etwas zu machen. Gleichzeit habe ich noch ein paar ganz junge Rote-Beete-Pflänzchen aus der Erde gezogen (die müssen ja eh ausgedünnt werden, damit sie gut wachsen können, oder?!?), um die Blätter als Salat zu verwenden – schon war die Idee zu meinem Green Explosion-Salad geboren! Dazu gab es dann noch gebratenen grünen Spargel, weil der farblich so schön passte 😉

 

Green Explosion

– Ein grüner Salatteller –

mit grünem Spargel

vegan, glutenfrei, nussfrei, superlecker! Und es dauert nicht länger als 15 Minuten in der Zubereitung!

Zutaten für zwei Personen:

  • 1 Zucchini
  • 2 Avocados
  • ein paar Blätter Kapuzinerkresse (Du kannst auch die Blüten als essbare Dekoration verwenden! Bei mir im Garten war es nur leider noch nicht so weit!)
  • eine Handvoll Salatblätter (ich habe die jungen Blätter von Roter Beete genommen)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 500g grüner Spargel
  • natives Olivenöl
  • Steinsalz, Pfeffer

Zubereitung

Für die Marinade den Zitronensaft mit etwas Olivenöl, Pfeffer und Salz in einer Schüssel vermischen.

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und im Spiralschneider zu dünnen „Spaghetti“ schneiden. Wenn Du keinen Spiralschneider hast, kannst Du sie auch mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Die Zucchinispaghetti in die Marinade geben und gut vermischen.

Nun die unteren Enden des grünen Spargel abschneiden und den Spargel waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Olivenöl in eine beschichtete Pfanne geben und erwärmen. Den Spargel dazu tun und bei mittlerer Hitze und mehrmaligem Wenden von allen Seiten anbraten. Das dauert ca. 10 Minuten. Der Spargel ist dann noch bissfest. Willst Du ihn weicher haben, lass ihn einfach bei kleiner Hitze etwas länger in der Pfanne dünsten. Den Spargel zum Schluss nach Geschmack salzen.

In der Zwischenzeit die Salatblätter und die Kapuzinerkresse waschen. Die Kapuzinerkresse auf einem Brettchen in dünne Streifen schneiden.

Den Salat auf zwei Tellern verteilen. Darauf die marinierten Zucchinispaghetti geben. Die Avocados halbieren, den Kern entfernen und die Avocadohälften neben den Salat legen. Mit der restlichen Marinade aus der Schüssel beträufeln, gegebenenfalls noch etwas nachpfeffern und salzen. Den Spargel ebenfalls auf den Tellern verteilen. Zum Schluss die Kapuzinerkresse über Alles streuen und servieren!

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Was passt dazu? Als Lunch hat meiner Tochter und mir der Salatteller gereicht, aber wenn der Hunger größer ist, dann passt dazu hervorragend

  • frisches Baguette
  • gebratener Ziegenkäse (den kannst Du bei mittlerer Temperatur einfach in der für den Spargel benutzten Pfanne kurz von beiden Seiten goldgelb braten – so sparst Du Geschirr zum Abwaschen!)
  • Nüsse oder Samen (einfach ein paar Pinienkerne, Sonnenblumenkerne oder Sesamsamen über die Green Explosion streuen)

Guten Appetit!

 

Bezugsquelle:
Marmorbrett: Søstrene Grene

Pancakes zum Osterbrunch

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Hallo Ihr Lieben,

Ostern steht vor der Tür und falls Ihr noch eine Idee zum Osterbrunch braucht, dann habe ich hier super leckere und gesunde Pancakes für Euch! Das Rezept ist wie immer ganz einfach!

PANCAKES

für 4 Personen, vegan und glutenfrei

  • ½ Tasse∗ Buchweizenmehl
  • ½ Tasse Braunhirsemehl∗∗
  • ½ Tasse Maismehl∗∗∗
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Ahornsirup (wer es süßer mag, nimmt entsprechend mehr!)
  • 1 Packet Bourbon-Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kurkuma
  • ca. 400 ml Mineralwasser (das macht den Teig schön luftig!)
  • Kokosöl zum Backen
  • Blaubeeren (oder andere Beeren) zum Dekorieren
  • Ahornsirup zum Servieren

∗ Ich habe als Messbecher eine ganz normale Teetasse verwendet!

∗∗Braunhirsemehl enthält besonders viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine und gibt den Pancakes einen nussigen Geschmack.

∗∗∗Wenn Du eins der genannten Mehle nicht hast, kannst Du es durch Mehl Deiner Wahl ersetzen! Du kannst zum Beispiel auch nur Buchweizenmehl verwenden!

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Rührschüssel zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten und in einer beschichteten und mit Kokosöl eingefetteten Pfanne von beiden Seiten ca. 2-3 Minuten backen, so dass sie einen schönen Goldton bekommen!

Wir essen die Pancakes am liebsten mit Ahornsirup und frischen Beeren bestreut. Wie magst Du Deine Pancakes am liebsten?

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Frohe Ostern!

Christina

 

 

Zauberhafter Neuanfang

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Frühlingsanfang! Mit dem Frühling beginnt eine neue Zeit! Nach dem Innehalten im Winter beginnt nun wieder alles neu zu knospen und zu blühen! Herrlich!

Wie nutzt Du diese Zeit ganz bewusst?

Ich räume auf! Und schaffe Platz für Neues! Der altbekannte Frühjahrsputz heißt nicht umsonst so! Es ist Zeit, wieder Frische und Klarheit in das eigene Zuhause zu bringen. Denn hier verbringen wir viel Zeit! Also ist es wichtig, sich Zuhause ganz besonders wohl zu fühlen. Und das fällt mir in einer sauberen, ordentlichen Umgebung einfacher!

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Auch für meine tägliche Yoga-Praxis brauche ich eine aufgeräumte, klare Umgebung. Nur dann kann ich vollständig abschalten. Momentan praktiziere ich viele Asanas, die das Loslassen fördern. Das heißt, ich baue viele Vorbeugen in meine Praxis ein. Vorbeugen wirken beruhigend und fördern die Fähigkeit, sich zu entspannen und loszulassen. So kann ich auch gedanklich Altes loswerden und mich auf Neues freuen!

Christina

 

Bezugsquellen:
meine Lieblingsvase: Omaggio von Kähler
Beistelltisch: Tray Table von Hay
Sofa: Nockeby von IKEA

 

 

Detox-Salat – Erdbeere/Spargel/Rucola

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Hallo Ihr Lieben!

Ich konnte einfach nicht anders! Als ich die Erdbeeren auf dem Markt sah, musste ich sie haben! Und dazu den grünen Spargel! Schon war die Idee zu einem frischen, frühlingshaften Detox-Salat geboren!

Er eignet sich besonders gut als Vorspeise und ist wie immer ganz einfach in der Zubereitung!

Detox-Salat

für 4 Personen, vegan und glutenfrei

Zutaten:

500 g Erdbeeren

500 g grüner Spargel

500 g Rucola (Rauke)

Für das Dressing:

natives Olivenöl

2-3 EL Saft einer frisch gepressten Zitrone

wer mehr Süße haben möchte, nimmt 1 EL Ahornsirup

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl, Zitrone und Ahornsirup (optional! aber gerade wenn die Erdbeeren noch nicht so aromatisch sind, gibt er etwas mehr Süße) in einer Salatschüssel gut vermischen. Salzen und Pfeffern.

Die Erdbeeren gründlich waschen, die Strünke entfernen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Enden des grünen Spargels großzügig abschneiden, so dass nichts Hartes mehr zu fühlen ist. Dann waschen und in dickere Scheiben schneiden.

Den Rucola waschen und klein schneiden.

Alles mit dem Dressing vermischen. Fertig!

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Bei diesem Frühlingssalat handelt es sich um einen echten Detox-Salat! Denn alle drei Hauptzutaten sind wahre Schlankmacher und reich an Vitaminen und Mineralstoffen!

Erdbeeren haben wenig Kalorien (33 pro 100g) und sind besonders reich an Vitamin C, das die Immunabwehr stärkt. Außerdem enthalten sie Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium.

Rucola (Rauke) steht der Erdbeere mit seinen Inhaltsstoffen in nichts nach! Er enthält Senföle, die für den scharfen Geschmack sorgen und außerdem Betacarotin, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Folsäure.

Grüner Spargel enthält sogar nur 18 Kalorien pro 100g! Er ist reich an Ballaststoffen, was die Verdauung anregt und harntreibend. Außerdem enthält auch er Vitamin C, Vitamin E, Biotin, Betacarotin, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Und guten Appetit!

Christina

 

 

Den Augenblick genießen!

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Tschüss Winter! Hallo Frühling!

Es ist so weit! Kaum lässt sich die Sonne hier in Hamburg mal blicken, strecken die Gänseblümchen in unserem Garten ihre Köpfchen den Strahlen entgegen. Das erfüllt mich mit unendlicher Freude!

Es sind genau diese kleinen Momente des Lebens, die glücklich machen! Findet Ihr nicht auch???

Genieße jeden Augenblick! Das bedeutet Leben im Hier und Jetzt!

Herzlichst, Christina